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CDU kritisiert Umgang der Sozialsenatorin mit Schreibaby-Ambulanz

Gestern teilte der SchreiBabyAmbulanz Kompetenzzentrum Frühe Hilfe e.V. mit, das Angebot der Schreibaby-Ambulanz in Hamburg aus finanziellen Gründen ab Ende August einstellen zu müssen. Zuvor hatte der Verein bei der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) vergeblich darum ersucht, das Angebot durch Zuschüsse auf finanziell stabile Beine zu stellen. Die Schreibaby-Ambulanz bietet unkomplizierte Hilfe für Kinder mit Schlaf-, Ess- oder Entwicklungsstörungen (insbesondere sog. „Schreibabys“) und deren Eltern. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu schweren Kindesmisshandlungen und sogar Todesfällen, weil Eltern vermutlich mit ihren schreienden Kindern überfordert waren. Zuletzt sorgte in Hamburg in diesem Zusammenhang etwa der tragische Fall des kleinen Maximilian (0 Jahre, verstorben 2015) für öffentliche Aufmerksamkeit und Bestürzung. In Berlin und im Kreis Stormarn wird das Angebot mit öffentlichen Zuschüssen finanziert.

Dazu erklärt Philipp Heißner, Fachsprecher für Familie, Kinder und Jugend der CDU-Fraktion:„Was für ein unglaublich blasiertes Vorgehen der Sozialsenatorin! Eine gut funktionierende Schreibaby-Ambulanz kann Kinderleben retten - damit spielt man nicht. Die CDU fordert eine sofortige Übergangsfinanzierung für die Hamburger Schreibaby-Ambulanz bis eine langfristige Lösung gefunden werden kann. Wenn die Ambulanz wegfiele, würde der Hamburger Kinderschutz geschwächt. Das können wir nicht zulassen. Was Stormarn und Berlin schaffen, muss in Hamburg mit seiner tragischen Vorgeschichte von behördlichem Versagen beim Kinderschutz erst recht möglich sein. Die CDU wird das solange immer wieder thematisieren, bis eine Lösung gefunden wurde.“

Redaktion

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