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Hamburgs Grundschulkinder dürfen endlich Programmieren lernen

Bereits auf den Tag genau vor zwei Jahren hat die CDU-Fraktion ihre Initiative gestartet, Hamburgs Grundschüler durch die Nutzung des Mini-Computers Calliope besser auf die digitale Welt vorzubereiten. Dabei sollten insbesondere alternative Finanzierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise eine vertiefte Kooperation mit der Körber-Stiftung und anderen Institutionen der Hamburger Wirtschaft oder Gesellschaft für die Anschaffung des Mini-Computers untersucht werden. Gestern hat der Senat dann endlich die Umsetzung verkündet, 15.000 Mikrocomputer für Grund- und Orientierungsstufen-Schüler bereitzustellen. Die CDU-Fraktion fordert den Senat weiterhin auf, deren Einsatz durch ein pädagogisches Konzept und die dazu notwendigen Maßnahmen der Lehrerfortbildung zu begleiten.

Dazu erklärt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Endlich kommt der Senat dem nach, was wir schon vor zwei Jahren beantragt haben: Nämlich dass schon Grundschulkinder mit dem Mikrocomputer an das Programmieren herangeführt werden. Das ist eine tolle Sache, die der Senat leider zwei Jahre lang verschlafen hat. Offensichtlich musste die CDU den Schulsenator mal wieder zum Jagen tragen, damit er in einem Schulversuch herausfindet, dass der Mini-Computer Calliope eine gute Sache ist. Bitter für alle ehemaligen Grundschüler ist, dass offensichtlich für die Umsetzung auf den Digitalpakt gewartet werden und die CDU-geführte Bundesregierung erst Geld bereitstellen musste. Der Mini-Computer Calliope wäre mit einer Wirtschaftskooperation längst umsetzbar gewesen. Diese fordere ich vom Senat für die praxisnahe Anwendung des Mini-Computers auch weiterhin ein.“

 

Redaktion

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