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Universitätsgeburtstag - Weichen für die Zukunft jetzt stellen

Am 28. März 1919 fasste die erste demokratisch gewählte Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg den Beschluss, eine Universität zu gründen. Damit blickt die Universität auf nunmehr ein Jahrhundert bewegter Geschichte zurück. Die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft gratuliert hierzu herzlich und würdigt die gewachsene Bedeutung der drittgrößten Universität Deutschlands für die Freie und Hansestadt Hamburg.

Dazu erklärt Carsten Ovens, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Als erste deutsche demokratische Universitätsgründung nach dem ersten Weltkrieg kann der Universität Hamburg bis heute ein besonderer Stellenwert für die Entwicklung unserer Stadt und weit darüber hinaus zugeschrieben werden. Dabei hat sich die Universität im Laufe der Jahrzehnte stets weiterentwickelt. Neben Forschung und Lehre wird heute die sogenannte ‚Third Mission‘ für Universitäten und Hochschulen immer wichtiger. Neue Erkenntnisse und Innovationen aus der Forschung sollen Einzug in Wirtschaft und Gesellschaft finden. Der rot-grüne Senat ist gut beraten, die Universität Hamburg hierbei nach Kräften zu unterstützen, Ein Gründercampus kann beispielsweise dazu dienen, Ausgründungen zu begleiten und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu verbessern. Die Internationalisierung der Universität in Forschung und Lehre befindet sich auf einem guten Weg. Doch auch hier ist die Unterstützung der Landesregierung ausbaufähig, vor allem wenn es um den Ausbau internationaler Forschungskooperationen geht oder auch darum, mehr internationale Studenten an die Hamburger Universität zu holen. Wir freuen uns darüber, dass Hamburg im Herbst letzten Jahres gleich vier Exzellenzcluster erhalten hat. Nun geht es darum, den Status als Exzellenzuniversität zu erreichen und gleichzeitig Angebot und Qualität in allen Bereichen auszubauen. Dies gilt insbesondere für die Informatik mit einem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz. Hierfür braucht es eine deutliche Erhöhung der Grundfinanzierung, aber auch die volle Ausfinanzierung der vier bestehenden Exzellenzcluster, die der Senat mit der Bundesregierung verhandeln muss. Diese Entscheidungen muss die Politik zeitnah treffen. Der Universität Hamburg wünschen wir auch für die nächsten 100 Jahre allzeit alles Gute, möge sie blühen, wachsen und gedeihen.“

Redaktion

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