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Neues Jahr, neues Quartier, neue Jugendeinrichtung

Hamburg ist eine wachsende Stadt. Damit in Zukunft auch die soziale Infrastruktur mitwächst, fordert DIE LINKE in einem Antrag zur ersten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft im neuen Jahr, dass alle Neubaugebiete mit mehr als 500 Wohneinheiten Angebote und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit bekommen. „In einer wachsenden Stadt müssen nicht nur mehr Wohnungen gebaut, sondern auch die soziale Infrastruktur bereitgestellt werden“, erklärt Sabine Boeddinghaus, familienpolitische Sprecherin der Fraktion. „Bis vor gut 20 Jahren galt eine Richtlinie, dass neue Wohnquartiere mit entsprechender sozialer Infrastruktur auszustatten sind. Seither wurde das in vielen Quartieren versäumt – mit gravierenden Folgen. Deshalb fordern wir die Wiedereinführung einer solchen Richtlinie.“

Lebten 2015 noch 1.787.408 Menschen in Hamburg, waren es Ende 2018 bereits über 104.000 mehr. Geht es in den nächsten Jahren so weiter, werden 2030 mehr als zwei Millionen Menschen in der Hansestadt leben. Dabei werden weitere Wohnquartiere entstehen: Allein seit 2015 hat der Senat 47 Neubaugebiete mit jeweils mehr als 500 Wohneinheiten geschaffen. Im Bezirk Mitte entstehen beispielsweise in den kommenden Jahren 15 solcher Wohngebiete. Doch nur für fünf dieser Quartiere wurden Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Familienförderung konkret geplant.

Außerschulische Angebote sind wie ein Sechser im Lotto: Je nach dem wo ich hinziehe, gibt es sie – oder eben nicht“, kritisiert Boeddinghaus. „Dabei sind sie besonders für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwächeren Familien wichtig. Sie bieten Unterstützung und Begleitung, und sie sind insbesondere für die Selbst- und Mitbestimmung und das soziale Engagement von großer Bedeutung.“

Redaktion

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