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Auf den Dächern der HafenCity arbeitet Hamburgs größte Solarthermie / Heizen mit der Energie der Sonne

(LPP) 1.670 m² Solarkollektorfläche hat Vattenfall seit 2006 auf den Dächern von Hamburgs zukunftsweisendem Stadtteil bereits installiert. Im Endausbau wird die größte Solarthermie-Anlage der Elbmetropole 1.800 m² Solarkollektorfläche umfassen. Ziel ist, rund 40 Prozent des Warmwasserbedarfs dieser Gebäude durch Sonnenenergie abzudecken.

Die innovative Bauweise und Architektur der HafenCity lässt es nicht immer zu, diese Solarthermie-Flächen mit dem bloßen Auge zu sehen. Ab heute erleben Bewohner und Besucher live, wie viel Sonnenwärme auf den HafenCity-Dächern entsteht.
 
Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt Jutta Blankau: Die Anlagen, auf die wir heute blicken, zeigen exemplarisch, dass die Stadt zusammen mit den Energieversorgern, aber auch gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und weiteren Partnern den Startschuss für die Energiewende gegeben hat. Die Solarthermie in der Hafencity ist wegen ihrer Größe und der modernen Technik ein bedeutendes Projekt im Bereich der Erneuerbaren Wärmeversorgung in Hamburg.“

Dr. Frank May, Vorsitzender des Vorstandes der Vattenfall Europe Wärme AG:  „Als Energiepartner von Hamburg und großer Wärmeversorger der Stadt lassen wir nachhaltige Wärmelösungen Wirklichkeit werden. Mit der Integration von Erneuerbaren Energien geben wir eine zukunftsweisende Antwort auf die Energieanforderungen unserer Stadt. Welchen Beitrag die Solarthermie-Anlagen für die Wärmeversorgung in der HafenCity leisten, ist für alle ab heute jederzeit sichtbar. Seit Anfang 2012 sind schon rund 30 Tonnen CO2 eingespart worden.“

Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity GmbH: Die HafenCity setzt zukunftsweisende Standards durch nachhaltige Stadtentwicklung. Dazu gehören die effiziente Neuentwicklung eines früheren Industrie- und Hafengebiets als dichte Stadt der kurzen Wege, nachhaltige Mobilitätskonzepte, klimafreundliche Gebäude nach dem Gütesiegel des HafenCity-Umweltzeichens und emissionsarme Wärmeenergie. Die Solar-Stele ist ein guter Botschafter für die stille, aber höchst effektive Leistung, die die hochgradig nachhaltigen Gebäude in der HafenCity für den Klimaschutz erbringen.

Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für Hamburg und Norddeutschland: „In der Hamburger HafenCity zeigt Vattenfall in einem neuen Stadtviertel die Möglichkeiten moderner Energieversorgung. Dafür ist die Solarthermieanlage nur ein weiteres Beispiel. So leisten wir mit Europas größter Wasserstoffstation einen Beitrag zur Speicherung erneuerbarer Energien und in einem Pilotprojekt ebnen Intelligente Stromzähler den Weg hin zu einem intelligenten Netz. Hier wird die Energiewende greifbar."

Die neue „Solar-Stele“ informiert in einem Abstand von zwei Minuten, wie viele Kilowattstunden Solarwärme erzeugt werden, welchem Heizölverbrauch dies entsprechen würde und welche Menge an CO2-Emissionen so vermieden werden. Zwei Kurven zeigen den Tagesverlauf der Wärmeerzeugung des Vortages und des aktuellen Tages. Die Daten stammen von allen 30 solarthermischen Anlagen mit einer derzeitigen Kollektorfläche von 1.670 m². Außerdem stellt die Stele das zukunftsweisende Energiekonzept der Stadt Hamburg für die westliche HafenCity vor.

Die Nutzung der Solarthermie in der westlichen HafenCity hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bereits in den Bebauungsplänen vorgeschrieben. Insofern ist die Solarthermie ein positives Beispiel für die städtische Wärmeplanung und die städtische Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.

Der Anteil erneuerbarer Wärme am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme - einschließlich der durch die großen Industriebetriebe benötigten Prozesswärme - liegt in Hamburg bei rd. 4 %. Der Anteil der Solarwärme am gesamten Wärmeenergieverbrauch liegt dabei in Hamburg wie auch im gesamten Bundesgebiet noch unter 1%. Die Solarthermie in der Hafencity verbessert diese Bilanz.

Kontakt:
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt,
Kerstin Graupner
(040)428.40-32 49,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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