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Islamismus gehört nicht zu Deutschland und Hessen - Holger Bellino: Kundgebungen von Muslimen in Frankfurt sind wichtiges Zeichen im Kampf gegen islamischen Fundamentalismus

Aktionstag gegen Hass und Unrecht
Holger Bellino: „Kundgebungen von Muslimen in Frankfurt sind wichtiges Zeichen im Kampf gegen islamischen Fundamentalismus“ -
„Islamismus gehört nicht zu Deutschland und Hessen“
 

Der Parlamentarische Geschäftsführer und Extremismus-Beauftragte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Holger Bellino, erklärte anlässlich der Aktuellen Stunde zum „Aktionstag gegen Hass und Unrecht“ verschiedener islamischer Verbände: „Hessen ist Vorreiter im Kampf gegen islamischen Fundamentalismus und das erste Bundesland, das ein landesweites Präventionsnetzwerk gegen Salafismus aufgelegt hat. Wir gehen damit bereits wichtige Schritte, um radikalisierte Jugendliche zu erreichen und mit einem Ausstiegsprogramm aus den Fängen islamistischer Hassprediger herauszulösen. Diese Aufgabe wird uns noch lange beschäftigen.“                                

„Die Kundgebungen und Mahnwachen von Muslimen, die wir am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main und andernorts erlebt haben, sind ein wichtiges Zeichen, dass die Gesellschaft einig ist in der Verurteilung des islamischen Extremismus. Wir hoffen, dass die Botschaft gegen religiösen Fanatismus, die von dort ausgesendet worden ist, viele Köpfe und Herzen erreicht. Wenn Intoleranz, Hass und Verbrechen unter Berufung auf den Islam um sich greifen, dann ist dagegen gerade der Widerspruch friedliebender Muslime von großer Wichtigkeit“, erläuterte Bellino. Es sei wichtig, gegen unmenschliche Interpretationen des Korans durch Salafisten und die Terroristen des „Islamischen Staats“ anzugehen.

Information, Aufklärung und die eindeutige und deutlich vernehmbare Abgrenzung islamischer Geistlicher und Verbände sei das beste Rezept für eine gelingende Integration und den Abbau von Vorurteilen und Pauschalverurteilungen des Islam. „Die Mehrheit der Muslime in Deutschland lebt ihren islamischen Glauben anders als die religiösen Fanatiker des ,IS‘ und Salafisten. Die meisten Muslime in unserem Land zeigen jeden Tag, dass westliche Werte und Lebensweisen nicht im Widerspruch zum islamischen Glauben stehen müssen. Und sie erleben selbst, dass Religionsfreiheit in unserem Land nicht nur in der Verfassung verankert ist, sondern in Deutschland gelebt wird“, so Bellino.

Im Landtag haben sich alle Fraktionen mit Ausnahme der Linken darauf verständigt, eine öffentliche Anhörung im Landtag zu den Gefahren des radikalen Islamismus durchzuführen. Diese Anhörung sei eine sinnvolle Ergänzung der bereits eingeleiteten Maßnahmen und werde das Bewusstsein für die Herausforderung des Islamismus weiter schärfen. „Wir müssen gemeinsam – gemeinsam auch mit allen friedliebenden Muslimen in Hessen – unsere Freiheit und das friedliche Miteinander der Religionen stärken und verteidigen. Islamisten haben in unserer freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz. Allen muss unmissverständlich klar sein: Islamismus gehört nicht zu Hessen und nicht zu Deutschland“,  betonte Bellino.

Redaktion

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