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Klarer Kurs in der Wohnungspolitik statt Populismus

Die jüngst vorgelegte Wohnbedarfsprognose der Landesregierung machte deutlich, dass die Schaffung von Wohnraum in Hessen weiterhin eine zentrale Aufgabe bleiben wird. „Die Bedarfsprognose zeigt, dass es hierbei große regionale Unterschiede gibt.  Den größten Bedarf an neuen Wohnungen gibt es im Ballungsraum und in den Städten“, erklärt Martina Feldmayer, Sprecherin für Wohnungspolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. „Was wir angesichts der großen Herausforderungen im Wohnungsbau brauchen, ist ein abgestimmtes Konzept an Förderprogrammen für alle Bedarfe. Genau das hat die Landesregierung vorgelegt. In einer großen Kraftanstrengung hat die Landesregierung bereits mit einer Milliarden Euro so viel Fördermittel wie nie für den sozialen Wohnraum bereitgestellt.“, betont Feldmayer.

 

„Es wurden flexible und passgenaue Förderprogramme für klassische Sozialwohnungen, für Studentenwohnheime, für Geflüchtete und auch für Bürgerinnen und Bürger mittlere Einkommen geschaffen. Außerdem wurden die Wohnungsbaumittel fast verdoppelt. Die Landesregierung stellt zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für den Wohnungsbau bereit. Diese Programme werden sehr gut abgerufen, was zeigt, dass sie an den Bedarf angepasst und attraktiv sind“, ergänzt Feldmayer. „Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes so viele neue Wohnungen in Hessen fertiggestellt wie zuletzt vor zwölf Jahren – das entspricht einer Steigerung um 3,6 Prozent zum Vorjahr. All das tut die Landesregierung bereits, um den Bedarf an neuen Wohnungen nachzukommen und damit haben wir in der Wohnungspolitik einen klaren Kurs eingeschlagen“, lobt Feldmayer.

 

„Völlig absurd ist der Sinneswandel, den die SPD hingelegt hat. Noch vor drei Jahren hat sie richtigerweise die Wiedereinführung der Eigenheimzulage abgelehnt. Jetzt verlangt die SPD, dass das Land Hessen die Bundesregierung auffordern soll, diese Subventionierung, die unökologisch und nicht soziale ist, wieder einzuführen. Diese Art der Wohnungspolitik, die die SPD wünscht, führt uns nicht weiter“, betont Feldmayer.

Redaktion

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