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Wissenschaftlichen Nachwuchs an Region binden

Für die GRÜNEN im Hessischen Landtag ist die Förderung von studentischem Wohnraum eine wichtige Stellschraube zur weiteren Stärkung der hessischen Studienstandorte. „25 Millionen Euro und über 1.000 neue Wohnplätze im Jahr 2015 – das ist ein gutes Signal für alle Studierenden, die nach Hessen kommen und auf Wohnungssuche sind“, so Martina Feldmayer, Sprecherin für Wohnungspolitik in der GRÜNEN Fraktion. „Mit dieser Förderung für den Bau von studentischem Wohnraum können wir es schaffen, ein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Wohnheimplätzen zur Verfügung zu stellen. Unser Land profitiert letztendlich auf lange Sicht von diesen Investitionen, denn sie locken wissenschaftlichen Nachwuchs an und binden zukünftige Absolventen und potentielle Arbeitskräfte an unsere Regionen.“

 

„Wir haben sehr attraktive akademische Angebote in Hessen und wir wollen, dass Studierende diese guten Möglichkeiten auch nutzen können“, ergänzt Daniel May, Sprecher für Hochschulpolitik bei den GRÜNEN. „Der wissenschaftliche Nachwuchs soll sich nicht nur an unseren Hochschulen wohlfühlen, sondern er muss dafür auch bezahlbaren Wohnraum finden. Dazu sind weitere Wohnheimplätze unerlässlich, denn die klassische ‚Studentenbude‘ für wenig Geld ist rar geworden.“

 

Das Land habe im vergangenen Jahr Fördermittel von insgesamt knapp 25 Millionen Euro für den Bau von 1.097 neuen Wohnplätzen vergeben. Diese Fördergelder teilen sich auf in Zuschussmittel in Höhe von rund 11,6 Millionen Euro sowie Darlehen in Höhe von insgesamt knapp 13,3 Millionen Euro. Das gehe aus einer aktuellen Antwort auf eine Kleine Anfrage der GRÜNEN (Drucksache 19/3410) hervor. „Für die nächsten Jahre bis 2019 stehen noch weitere 60 Millionen Euro an Darlehensmitteln und 6 Millionen Euro an Zuschüssen bereit. Damit können wir noch weitere 1.300 Wohnplätze schaffen und die Attraktivität der hessischen Hochschulstädte weiter steigern“, so May.

 

Feldmayer fügt ergänzend hinzu: „Wir arbeiten in Hessen kräftig daran, die Situation am Wohnungsmarkt insgesamt deutlich zu verbessern und haben für den Bau und die Sanierung von Wohnungen derzeit insgesamt 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Schulterschluss mit allen Beteiligten aus der Wohnungswirtschaft, aus den Kommunen sowie aus der Wirtschaft können wir es schaffen, genügend angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in Hessen zu schaffen und die ländlichen Regionen dabei nicht abzuhängen.“

 

Hintergrund:

Die einzelnen Zuschüsse und Darlehen sowie die Wohnplätze teilen sich wie folgt auf die jeweiligen hessischen Hochschulstandorte auf:

Standort

Zuschuss in €

Darlehen in €

Plätze insgesamt

Gießen

1.150.000

277.500

75

Friedberg

 

1.229.000

45

Kassel

 

1.438.000

47

Darmstadt

2.500.000

4.317.000

294

Frankfurt

3.432.000

1.949.000

236

Offenbach

875.000

285.000

59

Marburg

2.260.000

1.063.000

170

Fulda

 

2.734.200

84

Wiesbaden

1.395.000

 

87

Gesamtsummen

11.612.020

13.292.700

1.097

24.904.720

 

(Quelle: Kleine Anfrage der Abg. Martina Feldmayer und Daniel May, B90/GRÜNE betreffend Vergabe von Zuschüssen und Darlehen zur Förderung von studentischem Wohnen, Drucksachennummer 19/3410)

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