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Rentsch zur Kritik des Steuerzahlerbundes am Hessentag

Anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Schwarzbuches des Bundes der Steuerzahler, in dem unter anderem die Kosten für das hessische Landesfest massiv kritisiert werden, erklärte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian RENTSCH: „Weder möchte jemand den hessischen Bürgern ihr Landesfest wegnehmen, noch stellen wir grundsätzlich in Frage, dass im Zuge des Hessentags für die ausrichtende Kommune wichtige Infrastrukturprojekte vorangebracht werden. Doch wir teilen die Einschätzung des Steuerzahlerbundes, dass 20 Millionen Euro aus verschiedenen öffentlichen Töpfen schlicht zu viel sind. Hieran ändert auch nichts, dass zumindest eine Deckelung der Ausgaben im Rahmen der Neukonzipierung – freilich auf sehr hohem Niveau - erfolgt ist. Der Hessentag braucht eine echte Reform.“

 

Weiter erklärte Rentsch:

 

„Es erschließt sich nicht, wieso sich ausgerechnet Hessen das größte, längste und teuerste Landesfest leisten muss – und das auch noch jedes Jahr. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren diverse Male versucht, eine ernsthafte Debatte über Sinn, Umfang und Dauer des Hessentages anzustoßen. Eine Kürzung des Festes auf ein verlängertes Wochenende und einen zweijährigen Veranstaltungsturnus sowie die Zusammenlegung mit der Landesgartenschau haben wir beispielsweise angeregt.

 

Bewegt hat sich leider weder die Landesregierung, noch die sie tragenden Fraktionen. Dabei wird offensichtlich allzu oft verdrängt, dass es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag aus Steuergeldern handelt, der sinnvollen Maßnahmen entzogen bleibt. Daher unterstützen wir ausdrücklich die Kritik des Steuerzahlerbundes und stehen auch künftig für Gespräche für eine überfraktionelle Lösung zur Verfügung.“

 

Redaktion

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