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Recht auf Wohnen: Landesregierung muss endlich bezahlbaren Wohnraum für Studierende schaffen


Anlässlich der Aktuellen Stunde der Fraktion DIE LINKE ‚Recht auf Wohnen: Landesregierung muss bezahlbaren Wohnraum für Studierende schaffen‘ erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

 

 

„Die Zahlen der Studie des Berliner Moses-Mendelsohn-Institutes verdeutlichen einmal mehr in erschreckender Weise das Versagen der hessischen Landesregierung bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Mit Darmstadt und Frankfurt tauchen gleich zwei hessische Hochschulstandorte unter den zehn Städten mit der schlechtesten Versorgung an studentischem Wohnraum auf.

 

Es ist bereits seit Langem bekannt, dass in Hessen lediglich für etwa sechs Prozent aller Studierenden entsprechende Wohnheimplätze zur Verfügung stehen. Gerade Studierende aus Familien mit niedrigen Einkommen, aber auch ausländische Studierende, sind auf eine gute soziale Infrastruktur angewiesen. Bezahlbarer Wohnraum gehört unzweifelhaft dazu, ebenso wie ausreichend finanzierte Studentenwerke und bezahlbares Mensaessen.“

 


Die hilflose Reaktion der zuständigen Minister Priska Hinz (Grüne) und Boris Rhein (CDU), die die schwierige Lage für Studierende am Wohnungsmarkt – also die Folgen der eigenen Politik - beklagten, machten das Versagen der Landesregierung noch deutlicher. Anstatt sich endlich dem Problem anzunehmen, die Studentenwerke mit deutlich mehr Mitteln auszustatten und die Anstrengungen beim Bau von Studierendenwohnheimen deutlich zu erhöhenappelliere die Regierung an private Vermieterinnen und Vermieter, doch bitte Wohnraum zur Verfügung zu stellen, so Wissler. Zumal der studentische Wohnraum, der von privaten Anbietern geschaffen wird, oft hochpreisig und für die meisten Studierenden nicht bezahlbar sei.

 

 

Wissler: „DIE LINKE hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Schaffung von 2.000 Studierendenwohnungen pro Jahr gefordert. Wäre dies umgesetzt worden, könnte Hessen bereits deutlich näher an der durchschnittlichen Versorgungsquote von 9,6 Prozent bei Wohnraum von liegen und wäre nicht Schlusslicht im Vergleich aller Bundesländer.“

 

Redaktion

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