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Hessens Schulen verbessern sich im Bildungstrend

Die GRÜNEN im Landtag sehen die Ergebnisse des Bildungstrends 2016 zur Erhebung der schulischen Leistungen als Ansporn für die Bildungspolitik in Hessen. „Die Studie beweist, dass es uns gelungen ist, die Weichen in Richtung auf mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu stellen – ein Weg, auf dem wir jetzt wichtige Erfolge verzeichnen und den wir konsequent weiter gehen werden“, erklärt Angela Dorn, Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Die Schülerinnen und Schüler aus Hessen liegen wie nur vier andere Länder über dem Bundesschnitt und haben sich im Vergleich zur letzten Erhebung verbessert. Besonders freut uns, dass die Leistungen von Kindern mit Migrationshintergrund deutlich gestiegen sind.“ Den Bildungstrend hatte das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zuletzt 2011 erstellt, am Freitag wurden die Ergebnisse der neuen Studie im Auftrag der Kultusministerkonferenz veröffentlicht.

 

Hessens Schulen unterrichten laut Studie einen im bundesweiten Vergleich besonders hohen Anteil von Kindern mit Zuwanderungshintergrund, er ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. „Für viele dieser Kinder ist Deutsch nicht ihre Muttersprache. Dass es insgesamt so gut gelingt, sie in die Klassen zu integrieren, ist auch den in dieser Legislaturperiode neu eingeführten Instrumenten wie der Lehrerzuweisung nach Sozialindex, mehr als 1600 Lehrerstellen für den Bereich Deutschförderung und Integration und dem ambitionierten Ausbau des Ganztagsschulprogramms zu verdanken“, erläutert Dorn. „Vom kommenden Schulhalbjahr an werden auch die 700 neuen Stellen für Schulsozialarbeit dazu beitragen, dass wir die besten Schulen dort haben, wo die Herausforderungen am größten sind. Insbesondere Kinder, deren Eltern beide nicht in Deutschland geboren sind, sind zwar gut in die Schule integriert, weisen aber noch zu große Rückstände im Lernen gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auf.“

 

„Die Schülerinnen und Schüler aus Hessen liegen beim Lesen, Zuhören und Schreiben in der Spitzengruppe der Bundesländer und haben die Leistungen in Mathematik gegen den Bundestrend gehalten – das ist eine schöne Belohnung für den Schwerpunkt, den wir seit Beginn der Legislaturperiode auf die Bildungspolitik gelegt haben. Wir werden uns damit aber nicht zufrieden geben, sondern weiter daran arbeiten, dass alle Kinder gute Bildungschancen haben, ganz gleich, wer ihre Eltern sind, was sie verdienen und wo in Hessen sie zu Schule gehen.“

Redaktion

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