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Forschungsförderprogramm LOEWE löst Investitionen von über 1,8 Milliarden Euro aus

Die Situation von Forschung und Entwicklung, Innovationen und Gründungen wurde heute im Hessischen Landtag diskutiert. Die Regierungsfraktionen hatten hierzu einen eigenen Antrag „Landesregierung hat Kurs auf Innovationen gesetzt“ eingebracht (Drs. 19/6701). Dazu erklärte der zuständige Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion und Mitglied im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss, Klaus Peter Möller:

„Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, der Entstehung von Innovationen und technologischem, gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Fortschritt bestehen enge Wechselwirkungen, von denen alle Seiten profitieren. Wenn das Innovationsland Hessen für die Zukunft stark bleiben soll, müssen wir die Grundlagen erhalten und stärken. Die CDU-geführte Landesregierung investiert daher nachhaltig in Wissenschaft und Forschung und sichert damit langfristig die Leistungsfähigkeit unseres Hochschul- und Forschungssystems. Sie schafft damit auch die Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft und für gesellschaftlichen Fortschritt. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei der Wissens- und Technologietransfer.

Hessen hat in den vergangenen Jahren dauerhaft wirksame, beispielhafte Forschungs- und Vernetzungsstrukturen aufgebaut. Mit den „House of“-Strukturen, wie z. B. dem „House of Logistics and Mobility“ (HoLM) werden regionale Kooperationsnetzwerke gefördert. Sie leisten Wissenstransfer und Fortbildung, fördern den Austausch, betreiben Standortmarketing, helfen bei der Drittmittelakquise und entwickeln eine Forschungsagenda. Allein dank des Forschungsförderprogrammes LOEWE des Landes belaufen sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung einschließlich der eingeworbenen Drittmittel und Eigenmittel von Unternehmen zwischen 2008 und 2019 auf mehr als 1,8 Milliarden Euro. Insbesondere die anwendungsbezogene LOEWE-Förderlinie 3 ist dabei hervorzuheben.

Darüber hinaus existieren zahlreiche Förderangebote und Initiativen zur Unterstützung von Gründern und bestehenden Unternehmen entwickelt hat. Der Mitte 2016 angelaufene „Innovationskredit Hessen“ richtet sich an innovative und schnell wachsende Unternehmen und Gründungen richtet. Auch die wichtige Ausstattung mit Wagniskapital haben wir verbessert, indem sich das Land am öffentlich-privaten Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner GmbH & Co. KG beteiligt hat. Mit dem „TechQuartier“ in Frankfurt existiert ein zentraler Hotspot für die Ansiedlung und Unterstützung von Start-up-Unternehmen, z. B. aus dem Finanzsektor. Auch in der „Digitalstadt Darmstadt“ herrschen hervorragende Bedingungen für Innovation und Unternehmensgründung

Gute Rahmenbedingungen sind jedoch kein Selbstläufer. Am Hochlohnstandort Deutschland müssen wir so viel besser sein, wie wir gegenüber anderen internationalen Wettbewerbern teurer sind. Dies gilt gerade für die stark vom Export abhängige hessische Wirtschaft, deren wichtigster Handelspartner die USA sind. Auch in den meisten anderen Bundesländern wird darüber nachgedacht, wie man Forschung und Innovation noch besser fördern kann. Mit guter und kluger Standortpolitik wird es uns weiterhin gelingen, die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, auch zukünftig auf Grundlage einer funktionierenden und innovativen Wirtschaft zu bewältigen sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, damit Hessen stark bleibt.“

Redaktion

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