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Vonovia, einen rücksichtslosen Finanzkonzern in die Schranken weisen

Anlässlich der Vorstellung des Gutachtens von Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup zur Vonovia SE erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:

 

 

„Vonovia ist kein Wohnungsunternehmen im klassischen Sinne: Es handelt sich vielmehr um einen Finanzinvestor mit angeschlossener Immobilienwirtschaft. Dies zeigt das von uns in Auftrag gegebene Gutachten eindeutig.

 

Vonovia treibt die Mietpreise in die Höhe und ist mitverantwortlich für den aktuellen Mietenwahnsinn. Der rücksichtslose Finanzkonzern muss in die Schranken gewiesen werden. Die Rechte der Mieterinnen und Mieter dürfen nicht länger den Profitinteressen der Konzerne geopfert werden. Wohnen ist keine Ware. Mit Wohnungen darf nicht an der Börse gehandelt werden. Zudem ist die Abschaffung der Modernisierungsumlage dringend notwendig. So kann den Konzernen das Geschäftsmodell entzogen werden.“

 

 

Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag ergänzt: „Vonovia besitzt allein in Frankfurt mehr als 11.000 Wohnungen und ist in den letzten Jahren immer wieder negativ aufgefallen. Uns sind einige Beispiele bekannt, in denen die Mieterinnen und Mieter die Geschäftspraxis der Vonovia massiv kritisieren.“

 

Das Gutachten zeige noch einmal eindrucksvoll auf, mit welchen Mechanismen Vonovia arbeite, so Wissler. Der Gesetzgeber müsse hier endlich eingreifen und weitere Milliardenprofite mit der Miete auf Kosten der Mieterinnen und Mieter verhindern.

 

 

„Im hessischen Landtagswahlkampf ist das Thema bezahlbarer Wohnraum eines der LINKEN-Schwerpunktthemen. DIE LINKE fordert, dass Wohnen nicht dem Markt überlassen werden darf. Notwendig sind vielmehr ein besserer Mieterschutz, eine wirksame Mietpreisbremse und mehr öffentlicher Wohnungsbau.“

Redaktion

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