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Drohende Insolvenz der Partikeltherapie

Anlässlich der Antworten der Landesregierung auf den Dringlichen Berichtsantrag von SPD und LINKEN

betreffend ‚Insolvenzantrag des Ionenstrahl-Therapiezentrums in Marburg‘ erklärt Jan Schalauske,

finanzpolitischer Sprecher und Marburger Landtagsabgeordneter:


„Die Landesregierung ist heute die entscheidenden Antworten schuldig geblieben. Es bleibt weiterhin völlig

unklar, wie die Landesregierung die drohende Insolvenz der Betreibergesellschaft MIT GmbH abwenden will.

Warme Worte, Beschwichtigungen und der nebulöse Hinweis auf Gespräche reichen nicht aus.“

Das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum sei für Marburg und Mittelhessen eine wichtige Einrichtung für

die Strahlenforschung und -therapie und müsse unter allen Umständen erhalten werden. Es habe sich als

Fehler herausgestellt, dass das Land auf eine direkte, rechtlich verbindliche Mitsprache bei der

Betreibergesellschaft MIT verzichtet habe. Die Landesregierung sei politisch in der Verantwortung, für einen

Weiterbetrieb der Anlage zu sorgen, und der zuständige Minister Rhein dürfe sich nicht auf eine vermeintlich

neutrale ‚Vermittlerrolle‘ zurückziehen und sich vor der Verantwortung wegducken, so Schalauske.


„Die drohende Insolvenz des Betreibers der Partikeltherapie in Marburg ist ein weiterer Beleg dafür, dass die

Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) alles andere als eine Erfolgsgeschichte

ist. Die schwarzgrüne Landesregierung ignoriert seit langem die Probleme am privatisierten Klinikum. Es ist

an der Zeit, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um die Patientenversorgung und gute Arbeitsbedingungen am

UKGM sicherzustellen. Dazu gehört auch der Weiterbetrieb der Partikeltherapie. Die Landesregierung muss

dafür sorgen, dass der Rhön-Konzern hier seiner vertraglichen Verpflichtung nachkommt.“

Redaktion

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