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Meisterprämie ist Anerkennung für Weiterbildungsengagement von Arbeitnehmern

Fach- und Führungskräfte werden in Hessen dringend benötigt, doch der Erwerb zusätzlicher Qualifikationen kostet Zeit, Mühe und Geld. Das Land Hessen setzt mit der Aufstiegsprämie jetzt ein sichtbares Zeichen: Weiterqualifikation lohnt sich für den Einzelnen in vielfacher Hinsicht, ist aber auch für den Wirtschaftsstandort Hessen von zentraler Bedeutung. Dazu erklärte der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Boddenberg:

„Die Anforderungen in den Unternehmen haben sich durch neue Technologien und die Digitalisierung der Arbeitswelt deutlich gewandelt. Damit steigen auch die Anforderungen an das Ausbildungsniveau der Beschäftigten. In verschiedenen Branchen fehlen zudem qualifizierte Fachkräfte. Eine Weiterqualifizierung dient also nicht nur dem eigenen Aufstieg und der Eröffnung neuer Berufsperspektiven, sondern ist auch für die Deckung des Fachkräftebedarfes in den Unternehmen von größter Wichtigkeit. Mit einer Aufstiegsprämie von 1.000 Euro wollen wir das Engagement der Arbeitnehmer in unserem Land anerkennen, damit Hessen stark bleibt.

Die Voraussetzungen haben wir durch einen Änderungsantrag zum letzten Haushalt im Gesamtvolumen von zunächst 2,8 Millionen Euro geschaffen. Beantragen können die Aufstiegsprämie nun Männer und Frauen, die nach dem 1. Januar 2018 eine Aufstiegsprüfung (Meisterprüfung) nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) bestanden und damit einen Abschluss als Handwerksmeister, Industriemeister, Fachmeister oder Meister aus dem landwirtschaftlichen Bereich erworben haben. Ab 2019 wird die Prämie auf die Absolventen gleichwertiger öffentlich-rechtlicher Fortbildungsprüfungen nach BBiG bzw. HwO ausgeweitet, sofern diese dem Niveau 6 oder 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen entsprechen.“

Redaktion

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