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Zur aktuellen Entwicklung um die P+S Werften erklärt der Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Suhr

(LPP) Die Konsequenzen aus der aktuellen Entwicklung zu den P+S Werften in Stralsund und Wolgast sind für Stralsund und die gesamte Region Vorpommern katastrophal. Dies ist  wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch ein Desaster, unter dem vor allem die Beschäftigten zu leiden haben.

Geschäftsführer Rüdiger Fuchs hat angekündigt am Mittwoch einen Insolvenzantrag zu stellen. Im Rahmen des dann beginnenden Verfahrens muss detailliert geprüft werden, ob Perspektiven zumindest für Teile des Unternehmens vor allem jedoch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden können. Daran wird die bündnisgrüne Landtagsfraktion konstruktiv mitwirken.

Gleichzeitig muss sich die Landesregierung jetzt umfassend und schnell erklären. Offensichtlich ist trotz angekündigtem Controlling und eingeschalteten Wirtschaftsprüfungsunternehmen nicht in ausreichendem Maße geprüft worden, wie es tatsächlich um die wirtschaftliche und finanzielle Perspektive der Werft bestellt war. Es erscheint so, als habe die Landesregierung den Überblick verloren.

Es sind viele Vorgänge und Entwicklungen nicht erklärbar! So ist für uns bislang nicht erklärbar, warum die Landesregierung trotz Treuhandverwaltung vor wenigen Wochen von den Liquiditätsproblemen der Werft überrascht wurde. Es ist bislang auch nicht erklärbar, warum die Landesregierung wenige Wochen nach Bürgschaftsgewährung plötzlich davon überrascht wurde, dass erneut erhebliche Probleme entstanden sind und sich die Lage nicht so darstellt, wie von der bisherigen Geschäftsführung behauptet.

Die Landesregierung wird sich dem Landtag und seinen Gremien daher erklären müssen, denn der gesamte Vorgang bedarf einer detaillierten parlamentarischen Aufarbeitung.

Weike H. Bandlow
Pressesprecherin
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Lennéstr.1/Schloss
19053 Schwerin

Redaktion

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