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SPD und CDU anhaltend ignorant - Erziehermangel wird bleiben

Zur Ablehnung des Antrages „Mehr Erzieherinnen und Erzieher – Jetzt!“ erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

 

„Es ist unfassbar, wie anhaltend ignorant die Landesregierung die Kitas, Träger, die Eltern und Kinder vor Ort hängen lässt. Die Frage des Fachkräftemangels bleibt weiterhin ungelöst. Ausbaden müssen das akute Defizit an ausgebildeten pädagogischen Fachkräften die Menschen im Land, die mittlerweile schlaflose Nächte haben wegen der Sorge um die flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung im Land. Auch bei den Eltern, die darauf angewiesen sind und den Anspruch haben, ihre Kinder qualitativ gut betreuen zu lassen, mehren sich die Sorgenfalten. Die Wartelisten auf einen Kitaplatz bleiben langbestehende Plätze sind nicht sicher. Durch Stagnation und drohendem Abbau mangels Personal kann keine ausreichende Kapazität garantiert werden.

 

Die Landesregierung hat es in den vergangenen Jahren versäumt, das drohende Szenario abzuwenden. Die Ausbildungsplatzplanung wurde unzureichend erstellt. Die Bedingungen für Erzieherinnen und Erzieher in M-V wurden nicht verbessert, so dass sich viele Fachkräfte gegen unser Land entscheiden. Das alles muss sich grundlegend ändern. Mit unserem heutigen Antrag fordern wir ein umfassendes Maßnahmenpaket, um das Unheil abzuwenden und kurz-, mittel- und langfristige Lösungen herbeizuführen.

 

Eine duale Ausbildung allein, wie es die Landesregierung erstmals für 2018 angekündigt hat, bringt im Hier und Jetzt gar nichts, sondern verspricht allenfalls rund 100 zusätzliche Fachkräfte in fünf Jahren. Das liegt noch in weiter Ferne. Deshalb fordern wir weiterhin vehement bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung für die Fachkräfte in den Kitas, wir fordern eine Kampagne zur Gewinnung von Fachkräften, wir fordern eine deutliche Erhöhung von Ausbildungs- und Studienplatzkapazitäten auch für Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger sowie die berufsbegleitende Ausbildung und natürlich eine grundlegende Überarbeitung der Ausbildungsplatzplanung für Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt!“

Redaktion

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