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Finanzierung der Tanzkompanie Neustrelitz nach wie vor unsicher

Zur Zukunft der Tanzkompanie Neustrelitz und den nach wie vor nicht ausreichenden Beträgen, die die beteiligten Kommunen erbringen wollen, erklärt Eva-Maria Kröger, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion:

 

„Weder die vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Vincent Kokert angekündigten 500.000 Euro des Landes, noch die zusätzlichen Mittel der anderen Gesellschafter sind sicher. Jetzt sind klare Positionen erforderlich!"

 

Der Anteil des Landes müsste im Doppelhaushalt der Jahre 2018/19 veranschlagt werden – dieser Haushalt existiert jedoch bisher nur im Entwurf und ist noch nicht einsehbar. Gesellschafter der Tanzkompanie sind Neubrandenburg, Neustrelitz und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Stadtvertreterversammlung in Neustrelitz brachte Donnerstagabend sogar eine Beteiligung des Bundes an den Kosten ins Spiel.

 

Die Kulturpolitikerin ist skeptisch: „Die Anteile des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und der Städte Neubrandenburg und Neustrelitz sind noch nicht zu einhundert Prozent sichergestellt. Nach wie vor wird in den zuständigen Gremien über die Höhe einer Beteiligung heftig gestritten. Die mindestens nötigen 900.000 Euro für die Tanzkompanie stehen damit weiter auf wackeligen Füßen, da die Kommunen sich bisher nur auf jeweils 75.000 Euro Beteiligung einigen konnten“ stellt Kröger klar und fasst zusammen:

 

„Ein unsicherer Landesanteil und nicht ausverhandelte Zusagen aus den Kommunen: Auch wenn hier von Seiten der CDU-Landtagsfraktion der Eindruck erweckt wird, dass die Tanzkompanie für die nächsten Jahre abgesichert sei, so ist die dafür nötige Mindestsumme noch nicht beisammen. Meine Fraktion wird bei den Haushaltsberatungen sehr genau darauf achten, welche und wie viel Mittel der Tanzkompanie zu Verfügung gestellt werden und ruft die Vertreter des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg und Neustrelitz auf, ihrer Verantwortung für die Tanzkompanie gerecht zu werden.“

Redaktion

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