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Ausbau der Solarenergie muss endlich vorangebracht werden

Zur Ablehnung  des Antrags „Potenziale der Solarenergie endlich auch in Mecklenburg-Vorpommern nutzen“ erklärt die energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

 

„M-V nutzt die Potenziale der Solarenergie nur zu einem kleinen Bruchteil.  Im Bundesvergleich liegt das Land im unteren Drittel. Doch nicht einmal die Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag werden angepackt. Weder der Leitfaden zur Förderung desAusbaus der Solarenergie, noch ein Solarpotentialkataster oder der Masterplan zum Ausbau der Solarenergie auf eigenen Dachflächen liegen vor.

 

Für eine erfolgreiche Energiewende ist ein gesunder Energiemix erforderlich, nicht eine einseitige Fokussierung auf die Windenergie. Um dem Ausbau der Solarenergie neuen Schwung zu geben, muss ein Landesprogramm Privathaushalte beimBau einer Solaranlage inklusive eines Batteriespeichers unterstützen. Hier schlummert ein riesiges Potential. Dabei geht es nicht nur um die Unterstützung von Besitzern von Einfamilienhäusern, sondern auch um die Förderung von sogenannten Mieterstrommodellen. Auch Mieterinnen und Mieter in Mehrfamilienhäusern sollten durch die Nutzung der Solarenergie auf den Dächern in Städten profitieren. Solch ein Förderprogramm wäre ein wichtiger Schritt in der Energiewende in M-V und würde auch der Akzeptanz für die Energiewende zugutekommen.  

 

Hintergrund: Der Bau einer Solaranlage lässt sich bereits heute ohne großen finanziellen Aufwand realisieren. Allerdings sind es die Batteriespeicher, die Privatverbraucher vor finanzielle Herausforderungen stellen und auch die Amortisationszeit steigen lässt. In Brandenburg heißt ein entsprechendes Programm „1000-Speicher-Programm“. Dort fördert die Landesregierung 50 Prozent der Kosten bis zu maximal 7000 Euro. Das Programm soll bis Ende 2022 laufen.

 

In Thüringen wird seit 2016 gefördert. 4 Mio. Euro stellte die Landesregierung für 2018 zur Verfügung. Bis Mai 2018 waren es über 500 Anlagen, die gefördert wurden. Mit bis zu 20 Prozent (für Bürgerenergiegenossenschaften: bis zu 40 Prozent für die PV-Anlage und bis zu 50 Prozent für PV- Anlage und Speicher) der Gesamtkosten werden mit „Solar Invest“ Neuinvestitionen in Photovoltaikanlagen gefördert. In Sachsen werden bis zu 40 Prozent der Kosten seit diesem Jahr gefördert.

Redaktion

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