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Prostituierte dürfen nicht immer jünger werden

In der bundesweiten Debatte um Mindeststandards in der Prostitution hat sich der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Max Matthiesen, für eine Altersgrenze von 21 Jahren ausgesprochen. „Mit der Anhebung des Mindestalters würden wir ein deutliches Zeichen setzen. Jüngere Frauen, insbesondere aus Osteuropa, könnten so besser vor sexueller Ausbeutung geschützt werden", betonte Matthiesen. „Die Frauen, die in der Prostitution arbeiten, dürfen nicht immer jünger werden."

Die Befürchtungen der SPD auf Bundesebene, die Altersgrenze könnte dazu führen, dass jüngere Prostituierte in die Kriminalität abrutschen, teilt Matthiesen nicht. „Ich bin im Gegenteil fest davon überzeugt, dass das Heraufsetzen des Mindestalters dazu beitragen könnte, dass kriminelle Schlepperbanden künftig keine  - oder zumindest weniger - deutlich jüngere osteuropäische Frauen mit falschen Versprechungen nach Deutschland locken", sagte der CDU-Sozialpolitiker. SPD und Grünen warf er vor, sich blind vor den Karren des Bundesverbands für erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) spannen zu lassen. Matthiesen: „Ich halte es für mehr als fragwürdig, sich mit einem Verband gemein zu machen, nach dessen Ansicht die Prostitution jungen Menschen sichere Arbeitsplätze bietet."

Auch die Niedersächsische Landesregierung müsse in dieser Frage endlich Position beziehen. „Bislang hat sich Rot-Grün in Niedersachsen auffällig bedeckt gehalten", so Matthiesen. Eine entsprechende Anfrage sei bereits auf dem Weg.

 

Redaktion

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