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Thümler: Hinterlandanbindung des JadeWeserPorts ist eine logistische und fachliche Meisterleistung

(LPP) „Was im Hinblick auf die Anbindung des JadeWeserPorts an das Hafenhinterland geleistet wird, ist eine logistische und fachliche Meisterleistung. Der Deutschen Bahn gebührt für ihren Einsatz bei diesem Projekt große Anerkennung“, das sagte der Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, nach einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Ulrich Bischoping.

Anlass für das Gespräch waren die aktuellen Einschränkungen im Schienenverkehr zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. Die Bahn arbeitet dort derzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung der zweigleisigen Anbindung des JadeWeserPorts. „Die Einschränkungen für Pendler sind eine Folge der umfangreichen Bauarbeiten entlang der Strecke“, erklärte Thümler im Anschluss an das Gespräch. „Alle Seiten sind bemüht, die Nachteile für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Streckensperrungen sowie ein eingeschränkter Fahrplan werden aber leider auch künftig notwendig sein, um die Bauarbeiten so schnell wie möglich zu Ende zu bringen."  Die durchgängige Zweigleisigkeit gewährleiste, verbunden mit der zeitnahen Elektrifizierung und der Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen, in Zukunft eine bedarfsgerechte Anbindung des neuen Tiefwasserhafens an das Hinterland.

Leider könne man bei so komplexen Projekten nicht erwarten, dass immer alles strikt nach Plan verlaufe, betonte Thümler. Bei den Tiefbauarbeiten zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven müssten schwierige Untergrundverhältnisse berücksichtigt werden. Damit für die Fahrgäste die Einschränkungen so gering wie möglich bleiben, bat Thümler die Verantwortlichen, auch künftig im engen Schulterschluss mit der Landesnahverkehrsgesellschaft zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig ermahnte Thümler die Opposition, ihre gebetsmühlenartigen Negativ-Kommentare in Bezug auf bedeutsame niedersächsische Infrastrukturprojekte, wie den JadeWeserPort oder den Ausbau der A20, endlich einzustellen. „Vorwürfe, Verdächtigungen und Polemik helfen nicht dabei, Niedersachsen als Wirtschaftsstandort voranzubringen", so Thümler.

Anna Anding
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