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Problemwölfe müssen endlich abgeschossen werden

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann fordert die rot-grüne Landesregierung auf, die Regulierung der niedersächsischen Wolfspopulation noch vor den Neuwahlen auf den Weg zu bringen: „Wenn ein Wolf untypisches Verhalten zeigt, Schutzmaßnahmen überwindet und vermehrt Nutztiere reißt, muss er entfernt, muss er geschossen werden.“ So auch der Wolf aus dem Landkreis Celle, der in der Nacht zum vergangenen Samstag (19. August) in Schmarbeck bei Faßberg 20 Heidschnucken gerissen haben soll. „Das war der vierte Wolfsangriff in der Region innerhalb von vier Wochen“, so Angermann. Für den Wolfexperten haben die Übergriffe in Niedersachsen damit eine neue Dimension erreicht. „Obwohl die Herde mit einem 1,20 Meter hohen und 5000 Volt starken Elektrozaun sowie zusätzlichem Flatterband geschützt war, konnte der Wolf die Schutzmaßnahmen problemlos überwinden“, so Angermann.

 

„Der Fall zeigt, dass der von der Landesregierung empfohlene Grundschutz in vielen Fällen überhaupt nicht mehr ausreicht.“ Eine Ausweitung der Schutzmaßnahmen sei für viele Weidetierhalter aber finanziell gar nicht leistbar. „Der Abschuss von Problemwölfen ist daher zwingend erforderlich und muss von Rot-Grün endlich umgesetzt werden“, fordert Angermann. Die Landesregierung habe bereits bestätigt, dass der Abschuss eines Wolfes nach aktueller Rechtslage dann möglich ist, wenn dieser die empfohlenen Schutzmaßnahmen mehrfach überwinden konnte und weitere Schutzmaßnahmen nicht möglich oder nicht zumutbar sind. „Die Landesregierung muss jetzt ihren Worten auch Taten folgen lassen und das Thema Wolf endlich konsequent angehen.“ 

 

Eine Regulierung der Wolfspopulation werde mittlerweile auch auf Bundesebene überprüft. „Am kommenden Montag (28. August) wird ein Vertreter aus dem Bundesumweltministerium den Umweltausschuss des Landtags über die rechtlichen Möglichkeiten des Abschusses unterrichten“, so Angermann. Ein weiteres Thema wird die Bewertung des sicheren Erhaltungszustandes der Wolfspopulation sein als Grundlage für die zukünftige Populationsregulierung.

Redaktion

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