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Karl Schultheis und Dr. Ruth Seidl: Rahmenkodex sichert gute Arbeit an den Hochschulen

Karl Schultheis/Dr. Ruth Seidl:

Rahmenkodex sichert gute Arbeit an den Hochschulen“

 

Heute wurde der Rahmenkodex „Gute Beschäftigungsbedingungen für das Hochschulpersonal“ verabschiedet. Nach einem umfassenden Dialogprozess fanden Arbeitnehmer (Personalräte und Gewerkschaften) und Arbeitgeber (Hochschulen) unter Vermittlung des Wissenschaftsministeriums eine bindende Vereinbarung für gute Arbeitsbedingungen an Hochschulen. Dazu erklären Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, und Dr. Ruth Seidl, hochschulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

 

Karl Schultheis: „Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen stellt einen herausragenden Schritt für die Stärkung von guten Beschäftigungsbedingungen an Hochschulen in NRW dar – ein Thema, das uns enorm wichtig ist. Der Abbau der befristeten Beschäftigung für das wissenschaftliche Personal und der familiengerechte Umgang mit Teilzeitbeschäftigung sind zwei gute Beispiele, die nun durch den Kodex geregelt werden. Die Arbeitnehmer haben lange für diese Verbesserungen gekämpft. Die Arbeitgeber erkennen ihre Verantwortung für ihr Personal an. Das Hochschulzukunftsgesetz hat den Kodex rechtlich ermöglicht. Dadurch wird NRW zum Vorreiter bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen an Hochschulen. Das ist ein Standortvorteil für unser Land und hilft die besten Köpfe anzuwerben.“

 

Dr. Ruth Seidl: „Es ist wirklich erfreulich, dass sich Hochschulleitungen und Personalräte auf einen Rahmenkodex einigen konnten. Trotz aller Unkenrufe der Opposition liegt nun ein hervorragendes Verhandlungsergebnis vor. Wir hoffen, dass alle Beteiligten den Kodex zeitnah unterzeichnen und zügig an die Umsetzung gehen. Vom Bund erwarten wir jetzt, dass die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, wie zugesagt, auf den Weg gebracht wird. Wissenschaft und Forschung brauchen arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen, die ausreichend Raum lassen für Innovationsentwicklung und Nachwuchsförderung und gleichermaßen den Anforderungen guter Beschäftigungsbedingungen gerecht werden.“

 

Redaktion

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