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Kein Kind zurücklassen ist ein Erfolg für die vorsorgende Politik in NRW

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stellte heute gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung den Abschlussbericht des Modellprojektes „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ vor. „Das Projekt hat den Praxistest erfolgreich bestanden. Die Auswertungen in den 18 beteiligten Städten und Kreisen belegen: Vorbeugung funktioniert, wirkt und lohnt sich“, sagt Britta Altenkamp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

 

„Das ist ein großartiger Erfolg für unseren Ansatz der vorbeugenden Politik in Nordrhein-Westfalen. Wir werden ihn fortsetzen und landesweit auf alle Kommunen ausweiten. Die Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt deutlich, die Angebote für Familien in schwierigen und angespannten Lebenssituationen sind notwendig und werden angenommen. Der präventive und vernetzte Ansatz des Modellprojekts verbesserte in den teilnehmenden Städten und Gemeinden die Chancen für ein gelingendes Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen. Dazu zählen sowohl die frühkindliche Bildung in einer Kindertagesstätte, als auch der Sport in einem Verein oder die individuelle Unterstützung in einem Familienberatungszentrum. Das Angebot der sogenannten plusKita fördert zudem signifikant die frühzeitige Sprachbildung der Kinder in besonderen Quartieren.

 

In den Modellkommunen haben wir sehr viele positive Ergebnisse für die Arbeit vor Ort erzielen können. Prävention funktioniert nicht von jetzt auf gleich. Vielmehr braucht es viel Zeit, aber mit den jetzt vorliegenden Erfahrungen aus diesem Projekt sind gute Voraussetzungen geschaffen worden, um eine gelingende Präventionspolitik im ganzen Land zu gestalten.“

***

 

Hintergrund:

Das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ wurde von Mitte 2012 bis Ende 2015 in Kooperation der Landesregierung und der Bertelsmann Stiftung gemeinsam aufgelegt. Daran nahmen 18 Modellkommunen in Nordrhein-Westfalen teil. Heute stellten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, die Ergebnisse vor.

 

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