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Kein Spiel mit dem Leben und der Gesundheit der Menschen in NRW

Tabakrauch ist nicht nur eine unangenehme Beeinträchtigung. Rauchen schädigt massiv die Gesundheit und die Entwicklung der Kinder Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist daher über die Forderung der CDU und der FDP nach Lockerung des Nichtraucherschutzes in den Landtagswahlprogrammen dieser beiden Parteien entsetzt.

Nach Zahlen der Deutschen Krebshilfe sterben jährlich in Deutschland 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Viele davon sind Nichtraucher. Die Entwicklung von Kindern wird nachweislich durch Tabakqualm massiv beeinträchtigt. Wenn jetzt CDU und FDP gegen die bestehende Nichtraucherschutzgesetzgebung in NRW Front machen, gefährden sie die Gesundheit und das Leben der Menschen und vor allem der Kinder in Nordrhein-Westfalen. Wenn auch nur ein Bruchteil der Zahlen der Deutschen Krebshilfe Realität sind, löst Rauchen in Deutschland heute schon ein Massensterben aus.

Die Zahlen der Deutschen Krebshilfe bedeuten, dass alle 5 Minuten in Deutschland ein Mensch aufgrund des Rauchens zu Tode kommt. Jeder dieser Toten ist einer zu viel. Gerade aber die Todesfälle bei Nichtrauchern sind keinesfalls akzeptabel. Diese sind nicht auf eine freiwillige Entscheidung zum Rauchen zurückzuführen, sondern sind die Folge einer unverantwortlichen Verhaltensweise anderer. Niemand darf in seinem Leben und seiner Gesundheit durch andere geschädigt werden. Die Wahlprogramme von CDU und FDP fordern aber, dass dieser Angriff auf Leben und Gesundheit der Nichtraucher in NRW wieder leichter gemacht werden soll.

Die Wähler in NRW müssen wissen, dass eine Wahlentscheidung für diese beiden Parteien eine Zustimmung zur Gefährdung von unbeteiligten Nichtrauchern bedeutet. Die ÖDP weist auf ihren Wahlslogan hin: „Mensch vor Profit!“ Dieser gilt auch gegenüber der Gastronomie- und Tabaklobby.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6000 Mitglieder und über 450 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

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