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Neue Gefahrenquellen in belgischen AKWs aufgetaucht:

Neue Gefahrenquellen in belgischen AKWs aufgetaucht:
Abklingbecken in Tihange und Doel unzureichend geschützt

Reaktorstilllegung alleine ist nicht mehr ausreichend!

(Münster/Düsseldorf/Aachen) – Abklingbecken, in denen abgebrannte Brennelemente lagern, sind in den belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel unzureichend geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von GREENPEACE, die diese Woche den Behörden übergeben wurde. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen sieht sich damit in ihrer Einschätzung bestätigt, dass von diesen AKWs ein erhebliches Risiko für die Gesundheit und das Leben der Menschen in Nordrhein-Westfalen ausgeht.

Für die ÖDP ist eine Forderung nach Stilllegung dieser Atommeiler nicht ausreichend. Bei dieser Gefährdungslage sind auch im Falle einer Stilllegung entsprechende Sicherungsmaßnahmen erforderlich, um die Menschen vor der Radioaktivität in den Abklingbecken zu schützen. Dass diese Sicherungsmaßnahmen in einem AKW in Betrieb mangelhaft sind, ist für die ÖDP völlig verantwortungslos. Hier sind die deutschen Behörden gefordert, über reine verbale Proteste hinaus entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, so die ÖDP NRW.

GREENPEACE bemängelt in seiner Studie, dass die Abklingbecken weitaus weniger geschützt sind als der Reaktor selbst. Tritt das Kühlwasser aus diesen Becken aus, werden große Mengen Radioaktivität freigesetzt. Wäre in Fukushima die Radioaktivität der abgebrannten Brennstäbe, die in den Abklingbecken lagerten, in die Umwelt gelangt, hätten bis zu 50 Millionen Menschen im Großraum Tokio evakuiert werden müssen. Dies jedenfalls gab der damals amtierende japanische Regierungschef    Naoto Kan an.


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