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Was tut die Landesregierung, um die Zunahme der Diabeteserkrankungen einzudämmen?

Anlässlich einer Informationsveranstaltung der Landesgesundheitsprojekte e. V. im Düsseldorfer Landtag zur Thematik der Diabetesprävention und -versorgung erklärt Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Diabetes mellitus ist eine tückische und gefährliche Volkskrankheit. Die Landesregierung muss daher alles in ihrer Macht stehende tun, um die Krankheit einzudämmen. Dazu muss sie auch präventiv tätig werden, damit die Menschen besser informiert darüber sind, wie man ,Zucker‘ vermeiden kann und gesund bleibt.

 

Aufgrund der Bedeutung des Themas hat die SPD-Landtagsfraktion einen schriftlichen Bericht zur Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 09.01.2019 angefordert. Mit dem Bericht soll die Landesregierung darstellen, welche Strukturen es in NRW zur Diabetes-Eindämmung und –Vorbeugung gibt. Die Landesregierung soll außerdem darlegen, welche Diabetes Strategie sie verfolgt und welche Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung sie eingeleitet hat.“

 

Hintergrund:

Bei Diabetes mellitus handelt es um eine chronische Erkrankung, deren Häufigkeit stetig zunimmt. Als „Volkskrankheit“ geht Diabetes mellitus – oder „Zuckerkrankheit“ genannt - einher mit deutlich verkürzter Lebenszeit, mit Multimorbidität, einer Reduktion der Lebensqualität und erhöhter sowie verfrühter Sterblichkeit. In Deutschland gibt es aktuell mehr als 6 Millionen Menschen mit Diabetes. Dies ist eine Steigerung um 38 Prozent seit 1998. Mehr als jeder elfte Einwohner Nordrhein-Westfalens – insgesamt 1,6 Millionen Menschen – hat Diabetes. Für das Gemeinwesen in Deutschland entstehen pro Jahr durch Diabetes und seine Folgekrankheiten Kosten von rund 35 Mrd. Euro für Behandlung, Pflege, Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung.

Redaktion

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