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Den Verkäuferinnen einen guten Lohn! DIE LINKE im Saarland solidarisch mit dem Kampf der Beschäftigen im Einzelhandel / Generalangriff der Arbeitgeber auf Lohn- und Arbeitsbedingungen abwehren

(LPP) „Bundesweit müssen drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel um ihre Gehaltseinstufung und die Zuschläge für Wochenend-, Spät- und Nachtdienste bangen. Die Arbeitgeber haben fast die  bestehenden Tarifverträge aufgekündigt und blasen damit zu einem Generalangriff auf Löhne und Arbeitsbedingungen.

„Die Kündigung aller Tarifverträge ist ein bisher nie dagewesener Angriff auf soziale Errungenschaften und Rechte im Einzelhandel. DIE LINKE unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Kampf um bessere Tarifverträge und fordert darüber hinaus die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro“, erklärt Gabriele Ungers, Sprecherin der LAG Betrieb und Gewerkschaft. Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Regionalverband Saarbrücken im Einzelhandel 10.110 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, davon sind 7.168 Frauen. Hinzu kommen noch zahlreiche Minijobberinnen und Minijobber.
Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel haben sich durch eine seit Jahren stattfindende Tarifflucht der Arbeitgeber ohnehin schon dramatisch verschlechtert. 21,2 % der mehrheitlich weiblich Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel im Saarland unterhalb der offiziellen Niedriglohngrenze von 10,36 Euro. „Diese Zahlen sind angesichts der riesigen Gewinne von Aldi, Rewe, C&A und Co ein Skandal“, so  Gabriele Ungers. DIE LINKE unterstützt daher die Beschäftigten in ihrem Kampf für gute Arbeitsbedingungen und gute Löhne.

Vorsitzende des Bezirkverbandes Dudweiler
DIE LINKE.Saar
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Redaktion

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