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Ego.-Pilotennetzwerk - SPD Sachsen-Anhalt Mormann/Tögel: Unterstützung für Gründerinnen und Gründer gesichert – ego.-Pilotennetzwerk bleibt bestehen

Ego.-Pilotennetzwerk - SPD Sachsen-Anhalt

Mormann/Tögel: Unterstützung für Gründerinnen und Gründer gesichert – ego.-Pilotennetzwerk bleibt bestehen

 

In seiner heutigen Sitzung hat der Ausschuss für Wissenschaft und Wirtschaft den Haushaltsentwurf für die Jahre 2015 und 2016 abschließend beraten. In der Sitzung brachten die Koalitionsfraktionen einen Änderungsantrag ein, der die Fortführung des ego.-Pilotennetzwerkes auch über 2014 hinaus sicherstellt. Das ego.-Pilotennetzwerk ist ein Programm der Arbeitsmarktförderung, das Gründungen aus der Arbeitslosigkeit und Kleinstgründungen mit einem regionalen Focus unterstützt. Die ego.-Piloten unterstützen dabei die potentiellen Gründerinnen und Gründer, erarbeiten mit ihnen erste Wirtschaftspläne und helfen bei der Orientierung hin zur Selbstständigkeit.

 

„Die ego.-Piloten haben in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig es ist, vor Ort kompetente und bestens vernetzte Ansprechpartnerinnen und -partner für angehende Selbstständige zu haben“, erklärt Ronald Mormann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Allein in den Jahren 2011 bis 2014 begleiteten die ego.-Piloten über 9.100 potentielle Gründerinnen und Gründer. Bei knapp 4.200 führte dies zum Erfolg. Gerade in unserem Bundesland ist die Erhöhung der Selbständigenquote nach wie vor wichtig.“

 

Das ego.-Pilotennetzwerk spricht auch aktiv Frauen als Unternehmerinnen an. Mit einem überproportionalen Anteil an Gründerinnen erreichte es damit nicht nur eine generelle Erhöhung der Selbstständigenzahl, sondern aktivierte Frauen als Gründerinnen. 44 Prozent aller erfolgreichen Gründer aus diesem Projekt sind Frauen, was deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 29,5 Prozent liegt. „Dieser Aspekt hat auch vor dem Hintergrund der anstehenden Betriebsübergaben im Land eine enorme Bedeutung“, sagte Mormann weiter.

 

Tilman Tögel, Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Wirtschaft, kritisiert in diesem Zusammenhang jedoch die vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft angekündigte Fokussierung auf Ausgründungen aus Hochschulen. „Dass wir Ausgründungen aus Hochschulen unterstützen wollen, ist unbenommen. Jedoch geht ein Zuschneiden dieses durch ESF-Mittel geförderten Programms einzig auf Hochschulen an der Wirklichkeit und an den Bedarfen beispielsweise in der Altmark vorbei. Hier bedarf es permanenter, kompetenter Ansprechpartner vor Ort – und dies waren in den letzten Jahren die sehr erfolgreichen ego.-Piloten.“

Redaktion

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