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Volle Selbstbestimmung für Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen

Mit Blick auf die in Sachsen-Anhalt bevorstehenden CSD-Veranstaltungen (Christopher Street Day) erklärt die Sprecherin der Fraktion für LSBTTIQ (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer) Eva von Angern:

„In der vorangegangenen Legislaturperiode hat der Landtag von Sachsen-Anhalt einstimmig für die Erarbeitung eines „Landesaktionsplans für Akzeptanz von Lesben und Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen (LSBTI) und gegen Homo- und Transphobie in Sachsen-Anhalt“ votiert. Der geltende Koalitionsvertrag verpflichtet zu einer „konsequenten Umsetzung“ und Ausfinanzierung (neben den Community-Verbänden und zusätzlich zum „Landesprogramm geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt“) des Aktionsplans.

DIE LINKE fordert die Landesregierung auf, dieser Verpflichtung in vollem Umfang nachzukommen.

Forderungen nach der Öffnung der Ehe, nach einer entsprechenden Ergänzung des Gleichbehandlungsartikels in der Landesverfassung, nach der Vermittlung der Vielfalt von geschlechtlich-sexuellen Identitäten sowie Lebens- und Familienformen in allen Bildungseinrichtungen, für ein Asylrecht für verfolgte Homo- und Transsexuelle, nach Diskriminierungsschutz für chronisch Erkrankte (z.B. HIV) oder auch nach Rehabilitierung und Entschädigung der nach §175 Verurteilten werden von der LINKEN vorbehaltlos unterstützt. 

Der Alltag belegt nicht selten in geradezu bestürzender Weise, dass volle Selbstbestimmung für Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen noch längst nicht gesellschaftliche Realität ist. Die Veranstaltungen zum CSD treten für diese Selbstbestimmung ein, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE werden sich hier auch in diesem Jahr wieder aktiv einbringen.“

Redaktion

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