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Kritik der Privatschulverbände Sachsen-Anhalt nicht neu, aber berechtigt

Zu der gemeinsamen Pressekonferenz des Verbands Deutscher Privatschulen Sachsen-Anhalt e. V. (VDP), der Landesarbeitsgemeinschaft christlich orientierten Schulen (LAG) sowie der Vertreter von evangelischer und katholischer Kirche im Land Sachsen-Anhalt zu „Gerechtigkeit für freie Schulen in Sachsen-Anhalt“ kommentiert der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Wolfgang Aldag:

 

„Die in der heutigen gemeinsamen Pressekonferenz der Verbände der freien Schulen in Sachsen-Anhalt geäußerte Kritik zur ungleichen Behandlung der freien Schulen im Land gegenüber den öffentlichen Schulen ist nicht neu, aber berechtigt. Die Genehmigungsverfahren für die Einrichtung von freien Schulen sowie die Einstellung von Lehrkräften an freien Schulen ist seit Jahren ein Kritikgegenstand. Ebenfalls ist die Frage der staatlichen Finanzierung von freien Schulen noch nicht endgültig geklärt, wie in dieser Hinsicht eine Transparenz hergestellt werden soll. Daher haben Bündnis 90/Die Grünen die Beauftragung eines externen Gutachtens zur Berechnung der tatsächlichen Schülerkostensätze differenziert nach Schulformen und im Vergleich mit öffentlichen Schulen im Koalitionsvertrag verankert. Die Entbürokratisierung für freie Schulen in unserem Bundesland zu prüfen ist ebenso ein weiterer Punk im Koalitionsvertrag.

 

In meinen Reden im Landtag zu Unterrichtsversorgung sowie zukünftigen Lehrkräftebedarfen habe ich stets die Berücksichtigung von freien Schulen bei der Planung bekräftigt. Außerdem bin ich zuversichtlich, dass die Ausschreibung für das erwähnte externe Gutachten zeitnah und noch weit vor Jahresende erfolgen wird. Daraufhin arbeite ich mit Hochdruck.“

Redaktion

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