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Netto bezieht Stellung zu Arnsdorf

Das LandesPressePortal hat am heutigen Morgen über den Vorfall in Arnsdorf berichtet. Wir haben nun 
die Stellungnahme von der Netto Marken-Discount AG & Co. KG erhalten. Sie lautet:

Der Vorfall am 21. Mai 2016 geschah nicht im Sinne von Netto Marken-Discount und wurde auch von keinem unserer Netto Mitarbeiter veranlasst. Wir bedauern den Vorfall dennoch sehr. Nach Rücksprache mit unseren Filialmitarbeitern war der Kunde an diesem Tag bereits zuvor zweimal in der Filiale gewesen, um ein Problem mit seiner Handykarte zu klären. Bei jedem Besuch waren ihm unsere Mitarbeiter sehr behilflich. Eine Rückfrage unserer Mitarbeiter beim Mobilfunkbetreiber ergab, dass die Handykarte bereits abtelefoniert war. Durch diese Information traten beim Kunden große Unstimmigkeiten auf und unsere Mitarbeiter riefen mehrmals die Polizei. Bei seinem dritten Besuch an dem Tag bedrohte der Kunde zudem unsere Mitarbeiter mit einer Flasche. Sie forderten ihn mehrfach auf, wie auch im Video zu hören, die Flasche abzustellen. Zudem baten die Mitarbeiter den Kunden, die Filiale zu verlassen. Während dieses Vorganges beim dritten Besuch des Kunden war reger Kundenverkehr im Markt. Nach vorliegenden Informationen schilderte eine beunruhigte Kundin beim benachbarten Kiosk, der nicht zu Netto gehört, die Ereignisse im Markt. Daraufhin kamen Passanten in die Filiale, ergriffen den Kunden und es kam zu der im Video zu sehenden Eskalation. Laut Polizeiinformation wurde niemand verletzt. Ebenso kam es zu keiner Diebstahlhandlung oder einer Sachbeschädigung.
Wir distanzieren uns vom Vorwurf, dass die gezeigte Situation mit Fremdenfeindlichkeit unserer Mitarbeiter in Zusammenhang steht. Unsere Mitarbeiter haben dem Kunden helfen wollen. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir unsere Kunden unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Alter gleich behandeln. Das gezeigte Vorgehen im Video ist nicht Teil unserer Unternehmensvorgaben und wir entschuldigen uns für den Vorfall.

Redaktion

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