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PIRATEN: Entscheidung für Geburtshilfe in Eckernförde ist Schritt in die richtige Richtung / Diskussion deckt Mängel in der Bürgerbeteiligung auf

(LPP) Die PIRATEN im Kreis Rendsburg-Eckernförde begrüssen die Entscheidung zum Weiterbestand der Geburtshilfe in der Imland-Klinik in Eckernförde als Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn derzeit nur eine Übergangslösung geschaffen werden konnte, sei den Bedürfnissen und Interessen der Bevölkerung weit über das Kreisgebiet hinaus Rechnung getragen worden.

Damit sei auch eine richtungweisende Weichenstellung für die Entwicklung der Region erfolgt, sagt Richard Scheibel, einer der Koordinatoren der PIRATEN im Kreis. Die Diskussion um die Geburtshilfe zeige, dass es wichtig sei, alle Teile des Gemeinwesen ständig im Blick zu behalten und regelmässig aufeinander abzustimmen. Nur so sei es möglich, die Entwicklungsfähigkeit des Kreises nachhaltig sicherzustellen.

Die ursprünglichen Schliessungspläne der Geburtshilfe in Eckernförde zeigen jedoch auch, dass künftig noch grössere Aufmerksamkeit auf die Funktionsfähigkeit der politischen Kontrollinstanzen zu richten ist. Denn offenbar hapert es nicht nur in der Kommunikation zwischen kreiseigenen Einrichtungen wie den Krankenhäusern und den Kreisgremien. Es mangelt vor allem an umsetzungsfähigen Konzepten, den Einfluss der Politik auf diese Einrichtungen auch sachgerecht auszuüben.

Dabei sei es durchaus möglich, so Scheibel, für den Kreis Rendsburg-Eckernförde auch in Bereichen wie der Gesundheitspolitik Lösungen zu finden, in denen regionale Forderungen eng mit Regelungen auf Landes- oder Bundesebene verzahnt sind. Der Fall der Geburtshilfe zeige ganz deutlich, dass die Instrumente dafür vorhanden sind und nur genutzt werden müssen.

Voraussetzung dafür, sagt Franc Meyn, ebenfalls für die PIRATEN auf Kreisebene aktiv, sei jedoch eine deutliche Verbesserung der Bürger-Information. Denn der Initiative zum Erhalt der Geburtshilfe ist es jetzt nur mit sehr hohem persönlichen Einsatz gelungen, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und die Fakten bei der Klinik, der Gesundheitsverwaltung, den Krankenkassen und den politischen Instanzen zusammenzutragen. Dort müssen Arbeit und Entscheidungen transparenter werden. Dann können Bürgerinnen und Bürger ihre Interessen leichter zur Geltung bringen und aktiver am Geschehen im Kreis teilnehmen.

Die PIRATEN fordern deshalb als Erkenntnis aus dem Fall der Geburtshilfe, die Bürger besser über das Kreisgeschehen zu informieren und sie bereits vor wichtigen Entscheidungen mit in die Diskussion einzubeziehen. Das bedeutet mehr Information, aber auch den Willen, Meinungen anzuhören und in die politische Arbeit zu integrieren.

Richard Scheibel, Eckernförde, 0172 - 66 69 863, Pferdemarkt 56a
Franc Meyn, Rendsburg, 04331-6978330
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