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Oliver Kumbartzky: Teurer und kontraproduktiver Rohrkrepierer

Zur aktuellen Forderung der CDU-Landtagsfraktion, eine Pflichtabgabe für Agrarprodukte einzuführen, erklärt der agrarpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:

 

„Die aktuelle Forderung des christdemokratischen Agrarexperten Heiner Rickers, eine Pflichtabgabe für Agrarprodukte einzuführen, entspringt eher einem planwirtschaftlichen als einem marktwirtschaftlichen Gedankengut. Und es hat den Anschein, dass die schleswig-holsteinische CDU rechtzeitig ein Jahr vor der Landtagswahl mit den Grünen in einen Wettlauf um neue Steuern und Abgaben eintreten will.

 

Eine solche Abgabe ist auch deshalb wenig sinnvoll, weil bei den Bauern am Ende – wenn überhaupt – nur sehr wenig ankommt. Der administrative Aufwand für die Steuererhebung und Mittelverteilung ist so hoch, dass die Bürokratiekosten das ganze Projekt zum zugleich kostenintensiven wie kontraproduktiven Rohrkrepierer machen.

 

Aus Sicht der FDP-Fraktion gilt, dass Direktvermarktung mehr hilft als diese bürokratische und teure Zwangsabgabe. Deutlich zielführender ist es, einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln durch Information zu fördern und Qualitätsstandards bei der Erzeugung festzulegen.“

 

 

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