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Die SPD steht für eine mittelstandsfreundliche und handwerksorientierte Wirtschaftspolitik

n der Zeit vom 22. bis zum 29.05.2018 führt die SPD-Landtagsfraktion die sogenannte „Aktionswoche Handwerk“ durch. In der Aktionswoche absolvieren die Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion jeweils ein eintägiges Praktikum in einem Handwerksbetrieb, um praxisnahe Einblicke in das Handwerk zu bekommen und um besser zu verstehen, vor welchen Herausforderungen das Handwerk steht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Steigerung der Attraktivität des Handwerks und unter anderem die Diskussion darüber, welche Aufgabe die Politik bei der Fachkräftesicherung und – entwicklung im Handwerk hat. Dazu erklären der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Dr. Ralf Stegner, der arbeitsmarktpolitische Sprecher Wolfgang Baasch, der wirtschaftspolitische Sprecher Thomas Hölck sowie der Sprecher für berufliche Ausbildung der SPD-Fraktion Tobias von Pein:

Das Handwerk gibt vielen Menschen eine Perspektive. Egal ob Hauptschüler oder Abiturient: Jeder kann durch eine gute Ausbildung im Handwerk Meister seines Faches werden. Handwerksbetriebe leisten nicht nur gute Arbeit, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zu unserer regionalen Wirtschaftsentwicklung. Das wollen wir mit unserer „Aktionswoche Handwerk“ unterstützen.

Eine der größten Herausforderungen für die schleswig-holsteinische Wirtschaft ist der Fachkräftemangel. In Schleswig-Holstein könnten, wenn nicht gegensteuernde Maßnahmen ergriffen werden, bis zum Jahr 2030 100.000 Fachkräfte fehlen. Deshalb haben wir in der Küstenkoalition gemeinsam mit Gewerkschaften und Wirtschaft ein Bündnis zur Fachkräftesicherung geschaffen. Die Fachkräfteinitiative für Schleswig-Holstein hat sich gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung als wirksames Netzwerk erwiesen. Insgesamt wurden 130 Maßnahmen erarbeitet, die schrittweise umgesetzt werden. Wir freuen uns natürlich, dass die Landesregierung unseren erfolgreichen Weg fortsetzt. Jedoch haben CDU, FDP und Grüne es bisher verabsäumt hier eigene Ideen zu entwickeln und neue Impulse zu setzen.

Dass Handwerk einen goldenen Boden hat, ist vor dem Hintergrund voller Auftragsbücher aktueller denn je. Die SPD steht für eine mittelstandsfreundliche und handwerksorientierte Wirtschaftspolitik. Deshalb wollten wir mit der gebührenfreien Meisterprüfung neue Anreize für Meisterinnen und Meister schaffen und der Meisterausbildung  einen neuen  Stellenwert geben. Damit wären wir einen wichtigen Schritt hin zur Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung gegangen. Auch für die für Handwerksbetriebe wichtige Frage von Betriebsübernahmen ist eine Erhöhung der Absolventenzahlen zwingend notwendig. Die Ablehnung unseres Vorhabens durch CDU, FDP und Grüne richtet sich nicht nur gegen das Handwerk, sondern sogar auch gegen die eigenen Ankündigungen, Schleswig-Holstein zum mittelstandsfreundlichsten Bundesland machen zu wollen.“

Redaktion

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