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Die harte Arbeit für das Hotel- und Gaststättengewerbe muss sich lohnen

Zum Fachkräftemangel in der schleswig-holsteinischen Tourismusbranche erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Hölck:

„Es ist fraktionsübergreifender Konsens, dass Dank der hervorragenden Arbeit von Tourismusminister Reinhard Meyer während der SPD-geführten Küstenkoalition der Tourismus in Schleswig-Holstein kräftig Wind in die Segel bekommen hat. Mittlerweile werden jährlich neue Übernachtungsrekorde geknackt. Jetzt müssen auch diejenigen vom Aufschwung in der Tourismusbranche profitieren, die diesen möglich gemacht haben! Die harte Arbeit für das Hotel- und Gaststättengewerbe muss sich lohnen. Es muss für Leute attraktiver werden, sich auf eine Stelle als Koch oder Kellner zu bewerben.

Während die touristische Nachfrage im Norden immer weiter steigt, spitzt sich der Fachkräftemangel im Hotel- und Gaststättengewerbe zu. Immer mehr Stellen können nicht mehr besetzt werden. Wird nicht nachgesteuert, könnten dem Gastgewerbe im Jahr 2030 etwa 3500 Arbeitnehmer fehlen. Die Untätigkeit der Landesregierung ist verantwortungslos und fahrlässig. Fachkräfte fallen nicht vom Himmel, man muss aktiv etwas dafür tun. Wir fordern CDU, FDP und Grüne zu mehr Engagement für gute Arbeit in Hotellerie und Gastronomie im Zusammenspiel mit den Gewerkschaften auf! Ohne qualifizierte Fachkräfte und gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen bleibt die Qualität auf der Strecke. Das kann sich das Urlaubsland Schleswig-Holstein nicht leisten!

Von dem von der SPD durchgesetzten gesetzlichen Bundesmindestlohn profitieren viele Arbeitnehmer in Gastbetrieben seit 2015 von spürbar höheren Löhnen. Im Idealfall sorgen die Tarifparteien im Rahmen ihrer Tarifautonomie für ordentliche Ausbildungsvergütungen in den Tarifverträgen. Wir setzen uns deshalb für eine Stärkung der Tarifbindung ein! Durch die Flucht aus der Tarifbindung gibt es immer noch eine viel zu große Zahl an zu niedrigen und unfairen Löhnen. Um die Attraktivität von Ausbildungen zu steigern, fordern wir eine gesetzliche  Mindestausbildungsvergütung. Gerade das Hotel- und Gaststättengewerbe bietet vielfältige  Ausbildungschancen. Azubis müssen ihre Lebenshaltungskosten aber auch decken können!“

 

 

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