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Rente – nicht nur Wahlkampfthema

Anlässlich der Pläne der CDU/CSU, das Thema Rente für den Bundestagswahlkampf 2017 in den Fokus zu rücken, erklärt Karola Stange, sozialpolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion: „Seit vielen Jahren werden die Rentnerinnen und Rentner bei der Rentenanpassung Ost/West vertröstet. Das selbst in der jetzigen Koalition von SPD, CDU und CSU laut Koalitionsvertrag eine Angleichung geprüft werde, um ein einheitliches Rentenrecht zu haben, ist Hinhaltetaktik und das haben Thüringerinnen und Thüringer und darüber hinaus alle ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger satt.“

 

Nach einem Bericht des „Spiegel“ verständigten sich Merkel und Seehofer darauf, Reformen bei der Altersvorsorge zum Kampagnenthema zu machen. Seehofer schlage vor, in einer großen Rentenreform die Altersbezüge für breite Schichten wieder zu erhöhen.

 

„Auch weitere Rentenlücken müssen geschlossen werden, wie beispielsweise die der von in der DDR geschiedenen Frauen oder von bestimmten Berufsgruppen, wie der Beschäftigten im DDR-Gesundheitswesen und der Balletttänzerinnen, fordert Frau Stange. DIE LINKE werde nicht zulassen, dass die öffentliche Rentenversicherung weiter demontiert wird. 25 Jahre nach der deutschen Einheit müsse unverzüglich auch die Einheit im Rentenrecht hergestellt werden.

 

„Es müssen nun endlich auch mal Taten folgen. Ein Leben frei von Armut und Diskriminierung muss gewährleistet sein. Wir brauchen eine solidarische Mindestrente von 1050 Euro, statt einer halbgewalkten ‚Lebensleistungsrente‘“, so Karola Stange abschließend.

Redaktion

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