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71. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald

Aus Anlass des 71. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald sowie der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus ruft Susanne Hennig-Wellsow zur Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen in Buchenwald und Mittelbau-Dora in dieser Woche und am kommenden Sonntag auf dem Ettersberg auf. „Dieser Tag“, so die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN, „ist für uns einerseits ein Tag der Freude über die erfolgte Befreiung, auf der unsere Gesellschaft heute fußt. Andererseits sind der 11. April und der 8. Mai Tage des Gedenkens. Millionen Tote, allein mehr als 56.000 im KZ Buchenwald, mahnen uns, den Erhalt des Friedens und der Demokratie nie gering zu schätzen“.

 

 

„Wer erneut aus den gegenwärtigen Problemen Auswege nach rechts sucht, begibt sich auf einen gefährlichen Weg“, warnt die Landespolitikerin und fährt fort: „Statt den Reichtum in der Gesellschaft gerechter zu verteilen, soll vorhandener Frust gegen die Schwachen gelenkt werden: gegen Hartz-IV-Empfänger, gegen Flüchtlinge, gegen Minderheiten.“ Es dürfe nicht zugelassen werden, dass „diese Saat geht auch heute wieder aufgeht“. Und mit Blick auch auf den Schwur von Buchenwald betont Hennig-Wellsow: „Wir sollten die Gelegenheit nutzen, auf dem Ettersberg klarzumachen, dass wir einen neuerlichen Anfang dunkler Kräfte in Deutschland nicht zulassen werden. Dafür sollten wir viele sein.“

 

Das Konzentrationslager Buchenwald (KZ Buchenwald) war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg beiWeimar als Arbeitslager betrieben. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 266.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 15.000 Sowjetbürger, 7.000 Polen, 6.000 Ungarn und 3.000 Franzosen.[1] Bei Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von der abziehenden SS, nahmen 125 der Bewacher fest, öffneten die Tore und hissten die weiße Fahne. Bereits seit dem 8. April hatten viele Häftlinge durch Boykott und Sabotage ihre von den Nationalsozialisten so genannte Evakuierung verhindert und die US-Armee per Funk um Hilfe gerufen.[2][3] Nach Abzug der US-Truppen wurden Teile des Geländes von dersowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager Nr. 2 genutzt. Es existierte bis 1950; dort starben 7000 Menschen. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers wurde 1958 die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eröffnet. Ab 1991 wurde die Gedenkstätte Buchenwald neugestaltet. Sie enthält viele Ausstellungen zur Geschichte des Konzentrationslagers.

Redaktion

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