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Ergebnis der Studie Chancenspiegel 2017

Zum Ergebnis der Studie „Chancenspiegel 2017“ erklärt der bildungspolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Torsten Wolf:

 

"Gute Leistungen muss man sich hart erarbeiten. Dies tun die Thüringer Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher tagtäglich. Wir als LINKE-Landtagsfraktion setzen mit unserer Bildungspolitik und Personalpolitik für die Schulen die Rahmenbedingungen. Noch nie in der jüngeren Geschichte Thüringens wurden so viele Lehrer und Erzieher eingestellt, noch nie so viel in Schulbau und -sanierung investiert wie unter Rot-Rot-Grün. Wir sind die verlässlichen und gestaltenden Partner der Schulen, der Schüler und der Eltern."

Torsten Wolf weiter: „Die Studie zeigt zuerst: dass in Deutschland nach wie vor ein enger Zusammenhang von Herkunft und Bildungschancen besteht, dass zu viele Schüler mit Motivationsproblemen und schwachen Leistungen zu kämpfen haben. Wir freuen uns, dass Thüringen besser abschneidet als fast alle anderen Bundesländer, dass hier die soziale Selektion weniger wirksam ist. Dies ist die Politik und die Absicht der Landesregierung. Rot-Rot-Grün ist eine gute Ausstattung des Bildungssystems mit Lehrern, Schulsozialarbeit und Psychologen wichtig. Das werden wir auch im kommenden Landeshaushalt mit noch einmal 1.500 Neueinstellungen in zwei Jahren beweisen – eine Kraftanstrengung.

Wenn die Studie den Mangel an Bildungschancen für junge Ausländer als eines der Hauptprobleme im gegenwärtigen Bildungssystem benennt, so wissen wir, dass wir hier dranbleiben müssen. Aktuell bereitet Thüringen ein Landesprogramm vor, dass für geflüchtete Jugendliche mit Lücken in der Sprachbeherrschung und im Schulwissen den Einstieg in eine berufliche Ausbildung in Thüringen deutlich verbessern soll.“

Laut Studie ist für Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache das Risiko eines Schulabbruchs mehr als doppelt so hoch. Insgesamt wird dem Thüringer Schulsystem in der Studie ein gutes Zeugnis ausgestellt. Zwischen oberen und unteren sozialen Herkunftsgruppen gebe es vergleichsweise geringe Unterschiede bei den Bildungschancen.

Redaktion

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