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Deutliche Verbesserungen im Kita- und Schulbereich

Die Linksfraktion im Landtag weist Vorwürfe der CDU-Fraktion zur Amtsbilanz von Helmut Holter entschieden zurück: „Der Bildungsminister ist gerade 100 Tage im Amt. Der Berg von nicht gelösten Problemen, den die CDU-Vorgänger hinterlassen haben, wird von Rot-Rot-Grün Schritt für Schritt abgetragen“, sagt Torsten Wolf, Sprecher für Bildungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

 

Bei der Beratung des Doppelhaushaltes für die Jahre 2018 und 2019 haben sich die rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen auf einen Hauptschwerpunkt im Bildungsbereich geeinigt. „Es gehört zu unseren Kernanliegen, die Bildung und Betreuung in den Kitas und in den Schulen zu verbessern“, wiederholt Torsten Wolf. Dazu legt Rot-Rot-Grün ein Bildungspaket auf, um die Situation an Schulen deutlich zu verbessern. Dafür sollen in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 600 Lehrer mehr als geplant eingestellt werden. Damit wird Rot-Rot-Grün bis 2019 insgesamt 3.750 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt haben“, fasst Wolf zusammen. Die Horte erhalten 169 Stellen mehr und es sind für die einzelnen Beschäftigten Arbeitszeitaufstockungen möglich.

 

Es wird allseits begrüßt, dass eine Bestandsaufnahme und die Weiterentwicklung des Schulsystems in Thüringen zusammen mit allen Beteiligten in einem Werkstattprozess Fahrt aufgenommen hat. „Wegen der jahrzehntelangen Versäumnisse und Untätigkeit der CDU besteht nun erheblicher Nachholbedarf im Schulbereich, den Rot-Rot-Grün angeht. Von Herrn Tischner hören wir seit Monaten nur noch unqualifiziertes Gemecker und keine konstruktiven Vorschläge“, betont Wolf. Die CDU besteht bis heute auf dem Stellenabbaukonzept der alten Landesregierung, nach dem mehr als 2000 LehrerInnenstellen bis 2020 abzubauen wären.

 

Mit der Einführung des gebührenfreien Kita-Jahres ab Januar 2018 werden Familien jährlich um durchschnittlich 1.440 Euro entlastet. „Familien steht so deutlich mehr Geld zur Verfügung. Dies ist für uns LINKE der Einstieg in die komplette Beitragsfreiheit für Kitas, da diese Bildungseinrichtungen sind“, so Wolf.

Gleichzeitig sorgt Rot-Rot-Grün mit der stufenweisen Absenkung des Betreuungsschlüssels für die 3 bis 4-Jährigen auch für Qualitätsverbesserung in den Kitas: Während heute eine Erzieherin 16 Kinder betreut, soll sich künftig eine Erzieherin um höchstens 12 Kinder kümmern. „Damit steht Thüringen wieder im Spitzenfeld aller Bundesländer, zumal im Freistaat der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem 1. Lebensjahr besteht“, informiert Wolf.

Der dafür notwendigen Mittel werden vom Land den Kommunen in vollem Umfang zur Verfügung gestellt. Dies wurde in der heutigen Anhörung vom Gemeinde- und Städtebund bestätigt.

Redaktion

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