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Trassenplanung SuedLink: Kein Grund zur Entwarnung

„Bei der heutigen Vorstellung der konkretisierten Trassenplanung für den SuedLink durch TenneT und TransnetBW in Berlin konnte für Thüringen keine Entwarnung gegeben werden“, so Steffen Harzer, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

 

Auch wenn die im nördlichen Teil vorgesehene Trassenverschiebung positiv zu bewerten sei und den Hainich schütze, „so bleiben doch die irrwitzigen Pläne, das FFH-Gebiet Werratal, das Biosphärenreservat Rhön für die Trassen zu nutzen. Dabei wird auch das Nationale Naturmonument Grünes Band nicht verschont, insgesamt sind wohl sechs Querungen geplant“, so Harzer weiter. Wieder werde nicht der geradlinige Weg genommen und der von Thüringen vorgeschlagene Trassenkorridor vernachlässigt.

 

„Statt wirksame Strukturpolitik zu betreiben, wie Bundesminister Altmeier immer wieder verkündet, wird Thüringen als Transitland für in Bayern und Baden-Württemberg benötigten Strom genutzt. Statt die Bundesbehörde für Cybersicherheit nach Thüringen zu verlegen und so wirksam den Osten in strukturschwachen Räumen zu stärken, wird die Region für Monstertrassen genutzt, wird die Landschaft zerschnitten. Statt eine wirkliche Energiewende zu planen und die Energieerzeugung regional, dezentral und erneuerbar zu organisieren, wird weiter auf Stromtransport und Stromhandel im europäischen Maßstab gesetzt und das zulasten der Thüringerinnen und Thüringer“, protestiert der LINKE-Politiker.

 

Steffen Harzer stellt abschließend fest: „Das zeigt auch, dass die Reise von Peter Altmeier nach Schmalkalden eine reine Showveranstaltung zur Beruhigung der Bürger war. Weiterer Protest gegen die Monstertrassen und die gegenwärtige Energiepolitik der Bundesregierung, die zu solchen Ergebnissen führt, wird selbstverständlich die Unterstützung der LINKEN finden.“

 

 

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